Wie sollte es anders sein, bekammen wir eine Woche vor Abflug die Nachricht, das unser Schiff in Dakar vor Anker liegt und hat Motorprobleme.Die Ankunpft des Schiffes stand noch nicht fest.Nach unendlich vielen Telefonaten, Emails und googlen, stellten wir fest das das Schiff wieder unterwegs war zum nächsten Hafen.Dank... Live Ships Map. Kurz vor Abflug erhielten wir dann auch von Seabridge eine neue Ankunpftzeit des Schiffes 9 Dezember, somit hat das Schiff schon über 3 Wochen Verspätung.
Egal unser Flüge und Hotels waren gebucht und ändern konnten wir diese nicht mehr.
Und so ging es am 21.11.2015 endlich los.

Startseite

ueber uns

unser Fahrzeug

geplante Route

Vorbereitung

Reiseberichte

ohne Womo

Dezember

Januar

Februar

März

April

Übernachtungsplätze

Kraftstoff

Rückverschiffung

Buenos Aires







22.11.2015 - 26.11.2015
Endlich angekommen bei herlichem Frühlingswetter. Es sind angenehme 23 Grad, Sonne scheint und überall blüht der Jacaranda Baum
(Mandelblüte).Ein unglaublicher Duft.
Es ist für uns kaum zu fassen, vom tiefsten Herbst in den Frühling. Als erstes
erkundigten wir die Stadt mit einem Hop on Hop of Bus, um uns einen Überblick zu verschaffen.
Die Strassen sind unglaublich bis zu 10 Spuren und überwiegend Einbahnstrassen, wie da so ein Kreisverkehr funktioniert kann sich keiner vorstellen das muss man mal gesehen haben...Puh gut das ich hier nicht fahren muss. Die argentinischen Autofaherer fahren alle rennen.
Der Hafen besteht aus Büros, Bars, Cafes, Restaurants und edlen Appartments, hier ist das neue Buenos Aires entstanden und hat den alten Hafen in ein modernes
Wohn-/Geschaefts- und Ausgehviertel verwandelt. Die alten Hafenkrane sind nur noch Dekoration.
Im Gegensatz dazu ist das Zentrum kaputte Strassen,Bürgersteige und heruntergekommen Fassaden. Hier sieht man die Spuren der jahrelangen anhaltenden Wirtschaftskrise. Für
Reparaturen ist offensichtlich kein Geld da ist. Vor fast jedem Schaufenster stehen mobile Geldwechsler und bietet lautstark ihre "Dienste" an."Cambio, Cambio,Cambio..."
Wir besuchten auch den berühmten Friedhof von Recoleta, der uns sehr beeindruckt hat. Hier sind Staatspraesidenten, Doktoren und Professoren sowie reiche Argentinier
in Gräbern bestattet, die aufgebaut sind wie kleine Kapellen. Sie haben sogar Keller und viele Generationen einer Familie können in solch einem Mausuleum beerdigt werden,
die Särge sind in den Regalen abgestellt. Einige Grabstätten sind verglast und man hat einen freien Blick auf die Särge, die teilweise noch aus dem 19ten Jahrhundert stammen.
Wir beobachten die Hundebetreuer und besuchten La Boca, das Arbeiterviertel und ehemals Heimat spanischer und italienischer Einwanderer.Wenn man nicht aufpasst wird
man,so wie wir, übern Tisch gezogen.
Es ist eine Stadt mit vielen Seiten und vielen Sehenswürdigkeiten.
Gabi war faziniert von der Floralis Genérica (die eisen Blüte).

PS von GABI:
1. Wir haben bereits am 1. Tag Sonnenbrand bekommen, am 2. Tag wieder Sonnenbrand (trotz Sonnenschutz), am 3. Tag wieder Sonnenbrand (Sonnencreme vergessen)
- jetzt laufe ich mit einer roten Nase herum.
2. Buenos Aires ist viel zu teuer, man wird (bzw. ich hatte das Gefühl) überall abgezockt, die Preise stehen in keinem Verhältnis zur Realität - Ähnlich wie in Venedig (Italien)
3. Die Männer in Buenos Aires legen sehr großen Wert auf Kleidung und Aussehen. Das ist schon ganz anders als in Deutschland. Im Shopping Center sind gefühlt fast
so viele Läden für Männer als auch für Frauen. Männer in Deutschland gehen in den Laden und sagen nur - HOSE.

 
  Montevideo







26.11.2015 - 30.11.2015
Ein kurzer Flug mit Airfrance brachte uns nach Montevideo.Wie immer gab es Zolldukommente zum ausfüllen ,die aber leider nur in Spanisch waren. Diese sollten natürlich
unbedingt ausgefüllt werden. Und wie sollte es anders sein bei der Ankunpft interessierte es keinen. Der erste Tag war kalt und regnerisch und so erledigten wir erst mal den
Papierkramp für die Einfuhr unseres Campers. Und wie immer nahmen wir am nächsten Tag den Hop on und Hop off Bus. Bei der Fahrt fragten wir uns immer wieder was
gibt es hier zu sehen, man kam sich vor wie im früheren Osten alles grau in grau ,zerfallen und nichtssagende Denkmäler. Montevideo hat aber einen irren langen Hauptsandstrand,
er ist ca 13 km lang, mit ausreichend Sportmöglichkeiten für die Bewohner. Was Ihr auf den Bildern sieht sind am Strand keine Hotels, sondern Wohnhäuser in Plattenbauweise...
wer es schön findet? Außerdem findet man viele nachgemachte Dinge wie das World Trade Center,Hollywood (Montevideo) Schild und zum Beispiel auch die Sterne im
Hollywood Boulevard.
Was auffällt, jeder hat eine Thermoskanne unter'm Arm mit Mate, der heimische Tee ohne den hier nichts läuft. Sehr cool war das hier die Polizei mit Segways durch die Stadt fährt.
Die Bewohner von Montevideo sind viel netter und entspannter als in Buenos Aires.
Am 30.11.2015 nahmen wir uns einen Leihwagen und machten uns auf den Weg Richtung Osten auf, ziel Strandurlaub an der Atlanticküste.

PS von GABI:
1. Airfrance - sehr komfortabel und modern. Ganz cooler Sichehrheitsfilm - Chris und ich waren sehr beeindruckt, da kann Air Berlin und Iberia nicht mithalten.
2. Radtour Montevideo am insgesamt 24 km Strand ist ein muss und war für mich das High-light. Am Sonntag sind alle Leute an der Strandprominade in Sportoutfit. Es wird
gejoggt, gewalkt oder radgefahren.Spazieren geht hier keiner.
3. Weltfrieden ist wieder hergestellt - die Männer in Montevideo gehen genauso wie die Deutschen ins Geschäft und sagen nur HOSE.
  Atlantik Küste
30.11.2015 - 5.12.2015

Punta Colorada



Punta del Este



La Barra



Santa Mónica




José Ignacio



La Paloma




Laguna Garzón



Östlich von Montevideo erstreckt sich ein 340 km langer Küstenstreifen mit Stränden, Dünen, Wäldern und Lagunen bis hin zur brasilianischen Grenze. Diese Region wollten
wir uns nicht entgehen lassen und so nahmen wir eine Ferienwohnung in Punta Colorada. Eine Wohnsiedlung die überwiegend aus Ferienhäuschen besteht. Die Strassen
werden geprägt von Wanderdünen und tiefen Schlaglöchern. Unsere Tagesausflüge führten uns entlang der Küste bis hoch nach La Paloma und was soll ich sagen ein
Strand schöner als der andere. Gabi wollte unbedingt Wale sehen, denn hier gibt es an der Küste einige Walbeobachtungstürme, die wir natürlich abfahren und besteigen mußten.
Was wir erst später auf den Tafeln erfuhren, das die Wale nur bis Ende Oktober vor Urugauy´s Küsten sind und nicht wie in Argentienen bis Ende November, also werden wir
wohl auf unsere Reise keine zu sehen bekommen! Dafür bekammen wir Bekannschaft mit den ersten Schotterstrassen, die im nirgendwo enden.
Auf den Strassen sieht man oft Oldtimer, oh da würde ich gerne ein paar von mitnehmen. Deshalb hielten wir in La Barra mal bei einem Oldi Händler an. Gabi war
schon drauf und dran einen zu kaufen...es ist ja noch Platz in der Garage, wenn ich aufräume würde.Grins.
Am 5.12.2015 ging es wieder zurück nach Montevideo, weil unser Wagen laut Grimaldi am Wochenende ankommt und wir am Montag, den 7.12  im Büro antreten sollen.

PS von GABI:

1. Mückenalarm an der Ostküste = 1. Nacht zehn mal aufgestanden, um Mücken zu jagen, 2. Nacht zwanzig mal aufgestanden, um Mücken zu jagen, 3. Nacht - vor dem
Schlafen 10 Mücken erledigt, 4. Nacht - vor dem Schlafen 20 Mücken erledigt und ich habe mich mit Anti-Mückenspray eingesprüht (es stank ohne Ende), 5. Nacht - vor
dem Schlafen 10 Mücken erledigt (Fazit = ich habe am ganzen Körper Mückenstiche alleine im Gesicht 9 Stück).
2. Wale - das Thema lässt mir keine Ruhe. Schon wieder einmal bin ich zu spät, um endlich mal einen Wal in freier Natur ganz Nahe zu sehen. Habe zum 3. mal auf drei
verschienen Kontinente probiert diese tolle Tiere hautnah zu erleben. Ich bin total traurig - jedoch gebe ich diesen Traum jetzt auf!
3. Die Ostküste ist wirklich ein Paradies und für mich das High-Light von Urugauy - Welches Land hat kilometerlange feine Sandstrände, die zum Teil Menschenleer sind?


Montevideo
5.12.2015 - 9.12.2015
warten auf unseren Camper, er soll Sonntag eintreffen.
Zeit genug für einen kleinen Ausflug nach Colonia.

Colonia del Sagramento







Colonia del Sagramento ist eine unglaublich schöne Stadt, die von Unesco ins Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Die Stadt wurde gegründet im 17. Jahrhundert und hier
befindet sich die ältetste Kirche in Uruguay. Da wir am Nikolaus Tag vor Ort waren, haben wir zufällig eine Messe mit life Musik (Chor) miterlebt. Es war Partystimmung in
der Kirche. für einen Europärer sehr ungewöhnlich.
Wir genossen das beschauliche Städtchen und bummelten durch die historischen Gassen.

Montevideo die Abholung unseres Campers kann man auf der Seite Vorbereitung nachlesen.
Am 9.12.2015 fuhren wir mit unserm Camper zu unserem ersten Nachtlager.