Startseite.

ueber uns

unser Fahrzeug

geplante Route

Vorbereitung

Reiseberichte

ohne Womo

Dezember

Januar

Februar

März

April

Übernachtungsplätze

Kraftstoff

Rückverschiffung



Die Rückverschiffung beschäfftigte uns schon lange. Geplant war von Equador mit einer Fähre nach Panama zu verschiffen (alternativ von Kolumbien aus) und von dort aus nach Europa.
So schrieben wir im Urlaub unzählige Agenten und Reedereien an ohne Ergebnis. Von Equador gehen zur Zeit gar keine Schiff
e nach Panama und von Kolumbien haben wir bis heute noch kein Angebot erhalten. Die Fährverbindungen sind auch dort eingestellt worden. So liessen wir uns Angebote von der Westküste, Kolumbien und zum Vergleich auch von Montevideo zusenden. Von der Westküste (San Antonio,Iquique oder Callao) sowie Kolumbien (Cartagena) war es dreimal so teuer wie von Montevideo aus.
Somit war für uns der Verschiffungsort schon klar, nun ging es nur noch darum mit welcher Reederei wir verschiffen.
Wir haben uns für "EUKOR" entschieden, diese Reederei verschifft direkt nach Europa ohne Umweg über Afrika. Hinzu kommt, das wir von anderen Südamerikareisenden nur Gutes gehört haben.


Verschiffung Montevideo:
18.04.2016

Wir haben einige Tage vor der Verschiffung das Büro von EUKOR in Montevideo besucht und den Papierkram erledigt sowie die Hafengebühren fürs Verschiffen  bezahlt (Bareinzahlung in der Bank). Der Papierkram dauerte ca. 1 Stunde im Büro des Agenten.Wichtig: Aduana, Reisepass, Haftpflichtversicherung und Fahrzeugschein dabei haben, denn der Agent macht sich hiervon eine Kopie. Wir bekamen eine dicke Mappe mit Unterlagen. Für die gesamte Abfertigung muss der Inhaber des Fahrzeuges (gemäß Papieren) zugegen sein. Am Tage der Verschiffung trafen wir uns mit den anderen Campern und dem Agenten am Hafeneingang und zusammen fuhren zum Auto-Scanner  (dort wird geprüft, ob Waffen im Auto sind). Anschließend ging es zum eigendlichen Zoll, hier mussten wir unsere Aduana abgeben und der Wagen wurde kontrolliert. Danach ging es  zum Schiffns; unser Dicker wurde an Bord gefahren und fest verzurrt. Die Kontrollpersonen überprüften den Camper auf Beschädigung und alle Türen und Klappen wurden versiegelt. Die Gasflaschen wurden überprüft, ob sie leer waren. Unser Dicker wurde unmittelbar neben dem Eingang geparkt, da dort das Sicherheitspersonal Wache steht und dies der sicherste Platz im ganzen Schiff ist. Die Schlüssel wurden in einem versiegelten Umschlag an den Kapitän überreicht, den Schlüssel für die verschlossene Kabine habe ich behalten. Zum Abschluss wurden wir sogar noch zum Hafeneingang gefahren.

Bezüglich des Inhalts des Fahrzeuges gab es keine Beanstandung, die Kabine war voll mit Reisematerialien und auf dem Boden der Kabine war der Reservereifen mit Werkzeugkoffer fest verzurrt. Alle Türen hatte ich mit Panzerband gesichert. Den Angestellten der Reederei war es lediglich sehr wichtig, dass die Fahrerkabine leer war.

Eine Woche vor der Verschiffung wurden wir täglich per Email auf dem Laufenden gehalten, insbesondere wegen des geplanten Verladetermins. Abschließend können wir sagen, dass der gesamte Ablauf in Montevideo vorbildlich und absolut Kundenfreundlich war. Das Schiff war zu dem auch pünktlich!

Was darf sich im Fahrzeug befinden?

Erlaubt ist nur Standardaustattung, also alles was bei der Auslieferung des Herstellers bereits vorhanden war ( Werkzeugkoffer, max. 2 Ersatzreifen,Sandbleche). Ebenfalls sind erlaubt Küchenutensilien (nur: Geschirr, Besteck, Pfannen/Töpfe), Campingtisch und Stühle, sowie Bettzeug, natürlich alles sicher verstaut.

Was darf sich nicht im Fahrzeug befinden?

Persönliche Effekte wie Kleidung, Koffer, Kisten, elektrische Geräte die nicht fest installiert sind, entzündliche,entflambare oder gefährliche Substanzen, Medikamente, Waffen jedlicher Art, verderbliche Waren oder Pflanzen.

Abholung in Bremerhaven:

25.05.2016

   

 

 



In Bremerhaven angekommen fuhren wir zur Reederei, dort bekamen wir diverse Papiere, um unseren Wagen abholen zu können. Danach mussten wir zum vorgegebenen Terminal, wo wir in der Anmeldung die Papiere vorlegten. Da wir mit unserem PKW angereist waren, durften wir im abgesperrten Gelände hereinfahren. Hier wurden wir dann vom Hafenmitarbeiter zu unserem Fahrzeug  begleitet. Das Fahrzeug haben wir auf Schäden kontrolliert, die Nummernschilder angebracht und den Mitarbeiter den Erhalt des Fahrzeugs quittiert. Es hat weder etwas gefehlt noch waren Schäden durch den Transport oder Einbruchversuche zu erkennen. Bei der Ausfahrt aus dem Freihafen erfolgte eine kurze Kontrolle durch den Zoll, der Wissen wollte, ob das Fahrzeug und die Kabine uns gehört (Kaufvertragsnachweis). Das ganze hat ca 1,5 Stunden gedauert.