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Paso Agua Negra

 


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01.04.2016 Paso Agua Negra

Der Paso de Agua Negra ist ein 4780 m hoher Gebirgspass zwischen Chile und Argentinien. Der in den Anden gelegene Pass ist der höchstgelegene Grenzübergang zwischen den beiden Staaten. Wir geniessen die grandiose Hochgebirgslandschaft mit einer Farbenvielfalt der Berge wie wir sie selten gesehen haben. An der argentinischen Grenzstation sind wir dann doch froh, dass wir den Pass geschafft haben und sind erneut erstaunt über die Distanz zwischen den Grenzstationen: etwa 100 km vor der Landesgrenze ist die Ausreise aus Chile und ca. 80 km nach der Landesgrenze erst die Einreise nach Argentinien. Derzeit wird die Errichtung zweier Tunnel realisiert. Die Strassen sind bis dahin schon asphaltiert. Der Pass ist dieses Jahr noch vorraussichtlich bis Mitte Mai geöffnet.

02.04.2016 Parque Sierra de las Quijadas


Zwischenstopp in " Parque Nacional Sierra de las Quijadas", das ist ein wenig besuchter Nationalpark in Argentinien. Er liegt im Nordwesten der Provinz San Luis. Der kleine Nationalpark mit seinen roten Sandsteinformationen war für uns ein lohnender Stopp, da wir hier noch einmal in Ruhe die vielseitige Landschaft von Argentinien bewundern konnten, ohne Massentourismus. Außerdem bestand hier auch die Möglichkeit eine Nacht zu campen, was wir dann auch gerne gemacht haben.

03.04. bis 05.04.2016 - Rückfahrt nach Uruguay

05.04.2016 - 07.04.2016 Back to Colonia del Sagramento / Uruguay


Wir besuchen zum 2. mal die älteste Stadt in Uruguay und wieder genießen wir unseren Aufenthalt. Diesmal bleiben wir 2 Nächte und es gibt immer noch was neues zu entdecken. 5 km nördlich von Colonia liegt "Real de San Carlos". Zu Beginn des 20. Jhs. ließ ein argentinischer Unternehmer einen gigantischen Touristenkomplex bauen. Zur Anlage gehörte eine Stierkampfarena, ein Hotel mit Casino sowie eine Pferderennbahn, welche heute noch im Betrieb ist. Die Strände hier laden zum Sonnen ein. Auf dem Campingplatz treffen wir Angelika und Steffen wieder, die wir bereits in Peru kennengelernt haben. Wir verbringen einen feucht fröhlichen Abend zusammen und verabreden uns am Campingplatz Paraiso Suizo.

08.04.2016 Montevideo

Zwischenstopp in Montevideo, um die Rückverschiffung klar zu machen.

09.04.2016 - 14.04.2016 Ostküste hoch bis zur Brasilianischen Grenze
Ostküste La Barra
Brücke La Barra Uruguay Brücke La Barra Uruguay
Das Wetter ist schlecht und so beschliessen wir die Ostküste hoch zu fahren in der Hoffnung auf besseres Wetter. Besonders freuen wir uns auf La Barra, den Ort fanden wir im Dezember schon klasse. Hier fährt man über eine wellige Brücke und hier gibt es auch den tollen Oldtimer Laden. Kurz vor der Brasilianischen Grenze besuchen wir den Ort El Diablo. Dieser kleine Hippieort, mit seinen vielen verrückten Häuschen, ist sehr beliebt bei Surfern. Leider ist auch hier das Wetter nicht besser und fast alle Läden haben geschlossen, daher fahren wir weiter zum Parque Nachtional de Santa Teresa.

Parque Nacional de Santa Teresa

In dem ca. 3000 ha großen Areal mit über 2 Millionen Bäumen existiert auch der landesweit größte Rosengarten mit 330 verschiedenen Arten. Zudem befindet sich dort die Fortaleza de Santa Teresa. Eine Festung aus dem Jahre 1762; leider war diese geschlossen. Der Park besitzt aber auch sehr schöne Strände, wo sich die Kitesurfer austoben.        

14.04.2016 - 17.04.2016 Warten aufs Schiff / Vorbereitung Rückverschiffung

Verschiffungsvorbereitung und Wartezeit auf die Ankunft des Schiffes auf dem Campingplatz "Paraiso Suizo" ca. 80 km von Montevideo mit vielen anderen Campern.

PS von Gabi:
1. Ich verabschiede mich von Argentinien mit den Bildern im Kopf, leider mit Warteschlangen vor den Banken - zuletzt in San Luis. Hier mussten wir 1,5 Stunden anstehen und am Ende haben wir vom Automaten kein Geld bekommen. Und der letzten Polizeikontrolle kurz vor der Grenze mit einem sehr jungen und korrekten Beamten und auch mit dem letzten Gespräch mit drei Männern von der Tankstelle (Chris hat inzwischen ein kaputtes Birnchen am Wagen gewechselt). Hier ging es um die letzte Fußballweltmeisterschaft und die 3 Argentinier haben mir zugestimmt, das die Deutschen im Endspiel besser als die Argentinier waren (aber nur ein bisschen) und Deutschland zu recht Fußballweltmeister geworden ist. Ich bin neugierig wie es beim nächsten Mal ist.
2. Ich verabschiede mich von Uruguay mit den Bildern im Kopf - regen, regen und nochmals regen, hier ist der Herbst ungemüdlich. Jedoch auch mit den Bildern im Kopf von den super klassen Sandstränden. In Uruguay lässt sich leben.
3. In den letzten 2 Wochen hatten wir vor allem auf dem Campingplatz "Paraiso Suizo" wieder viele nette Leute (Camper) getroffen und die Zeit verging im Flug. Wir sind jetzt auch Camper und freuen uns schon auf die nächste Tour mit unserem Wagen und Wohnkabine.

20.04.2016 - 26.04.2016 Rio de Janeiro


Rio...Riooooooooooo. Für mich eine der beindruckensten Städte der Welt.
Rio de Janeiro war nicht geplant, aber da wir Equador und Kolumbien ausgelassen und drei Wochen schlechtes Wetter in Uruguay hatten, haben wir kurzentschlossen einfach eine Woche Rio gebucht. Per Nachtflug kamen wir Morgens um 5:50 Uhr in Rio an und schon beim Anflug verzaubert uns Rio mit seiner Pracht. Alle Strassenleuchten glühen orange und tauchen Nachts die Stadt in ein orangenes Lichtmeer. Ich hatte nicht im Traum gedacht mal hier her zu kommen. In die Welt des Karnevales! Eigentlich ist fast jeder Brasilianer in Rio in einer Sambaschule, davon gibt es 8 Stück in Rio mit je ca. 4000 Teilnehmern, also fast jeder! Wir hatten ein schönes Hotel direkt an der Cocacabana mit Dachpool und einem Traumblick auf dem Zuckerhut. Wir buchten eine Stadtbesichtigung in deutsch (portugisisch können wir nicht), besuchten den Zuckerhut und natürlich die Christusstatur (ein weiteres Heilleit für mich). Der Stadtrundgang durch die 12 millionen Stadt war bei 37 Grad (hier ist Winter!) ziemlich mühsam...sie führte durch die Stadtteile Centro, Lapa und Santa Teresa. In den den Parks sahen wir Agutis (so etwas ähnliches wie große Meerschweinchen), Bäume mit riesigen  Luftwurzeln, gingen in Kirchen und sahen uns Museen von außen an. An den Hängen der Stadt befinden sich die ärmlichen Behausungen, die als Favelas bekannt sind. Lapa ist bekannt als das feierfreudige Viertel und wird durch die berühmte Treppe (Stufen) “Escadaria Selarón” von St. Teresa getrennt. Die Stufen sind unglaublich, tausende von Fliesen aus aller Welt sind hier verbaut worden. Einen Tag Cocacabana ist ein muß, am Strand in einer Bar sitzen und genüßlich frische Kokosnuss genießen, am Strand spazieren gehen und die Leute beobachten. Hier will man sehen und gesehen werden, so viel hübsche Frauen auf einmal sieht man selten... und irre viele durchtrainierte Männer..... Muschelbikinis und Sixpäcks sind angesagt. Hier in Rio fand vor kurzem Mr. Universum statt. DerVerkehr an der Strandpromenade von Cocacabana wird täglich anders geleitet oder gesperrt, denn hier finden täglich andere Veranstaltungen statt. Am vorletzten Tag ging es nun zum Zuckerhut. Es ist zwar eine schöne Aussicht, aber die Fahrt dort hoch ist einfach zu teuer für das was er bietet.
An unserem letzten Tag vor der Abreise ging es nun endlich zum "Chisto Redentor Corcovado" oder einfach "Der Erlöser". Die Christusstatur wurde 1931 fertig gestellt. Die beeindruckende Statur des Christus ist 30 Meter hoch und steht auf einem 8 Meter hohen Sockel. In diesem Sockel ist sogar eine Kapelle für ca. 150 Menschen untergebracht. 28 Meter beträgt die Spannweite der Arme des Christus Rio de Janeiro. Die Statur inklusive Sockel wiegt insgesamt ca. 1.145 Tonnen. Hier wollte ich immer schon einmal stehen! Die Christusstatur ist so beeindruckend, da kommt die Freiheitsstatur nicht mit! Der atemberaubende Ausblick über die Stadt Rio de Janeiro mit der schlangenartigen Brücke (13 Km lang), die wunderschönen Buchten, den Corcovado Nationalpark, die berühmten Strände und natürlich auch der Zuckerhut. Hoch zum Gipfel des Corcovado im Corcovado Nationalpark fuhren wir über die Serpentinen mit einer Zahnradbahn und runter mit der Selben, als es schon dunkel war. So erlebten wir einen sehr schönen Sonnenuntergang.
Also Rio ist eine Reise wert!            

Abstecher nach "Angra dor Reis"

150 km südlich von Rio liegt Angra dos Reis oder die Bucht der Könige mit Kilometerlangen weißen Sandstränden, azurblauem Meer und einem Hintergrund mit bewaldeten Bergen, so wird es angeboten. Doch für Europäer ist das Mittelmeer 10 mal schöner, Südamerika hat nun mal keine Traumstrände! Und die Südamerikaner sind alle Nichtschwimmer, siehe Bild. 8 Stunden Busfahrt zu 6 Stunden Bootsfahrt stehen in keinem Verhältnis.

27.04.2016 zurück in Deutschland